Ein Welpe zieht ein: Der umfassende Praxis-Leitfaden von Tierärztin Susanne Arndt
Autorin: Susanne Arndt, Tierärztin, Medizinische Leitung / Inhaberin, Studium an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig; 6 Jahre Assistenztierärztin in der Kleintierklinik Dr. Thomas Graf (Köln), 1 Jahr Aufbau der Kleintierabteilung im Tiergesundheitszentrum Lahr, seit 2013 Inhaberin der Kleintierpraxen in Karlsbad-Ittersbach und Karlsbad-Langensteinbach; laufende Fortbildungen Osteosynthese; Mitglied DVG, DGK-DVG Arbeitsgruppe Katzenmedizin, DGK-DVG Arbeitsgemeinschaft Lasermedizin.
Willkommen zu Hause: Was zu beachten ist, wenn ein Welpe einzieht
Wenn ein Welpe einzieht, beginnt für Familie und Hund ein gemeinsames Leben, das von Freude, Neugier und Verantwortung geprägt ist. Als Tierärztin mit langjähriger Erfahrung in Klinik und Praxis sehe ich täglich, wie entscheidend die ersten Wochen sind. In dieser Zeit werden Gesundheitsfundamente gelegt, Bindungen aufgebaut und Alltagsroutinen geformt. Damit ein Welpe einzieht und sich sicher, gesund und entspannt entwickelt, braucht es einen klaren Plan: Vorbereitung des Zuhauses, strukturierte Eingewöhnung, evidenzbasierte Gesundheitsvorsorge, bedürfnisgerechte Ernährung, sinnvolle Förderung ohne Überforderung und frühzeitige Sozialisation.

Vorbereitung des Zuhauses: Sicherheit geht vor
Noch bevor ein Welpe einzieht, sollte das Zuhause welpensicher sein. Kabel werden in Kabelkanälen verstaut, giftige Pflanzen (z. B. Dieffenbachia, Efeu) entfernt oder unzugänglich gemacht, kleine verschluckbare Gegenstände weggeräumt. Putzmittel, Medikamente, Waschmittel und Spülmaschinentabs gehören in hoch gelegene, geschlossene Schränke. Mülleimer sollten kippsicher und verschlossen sein. Richten Sie einen festen Ruheplatz ein: ein stabiler, waschbarer Schlafplatz in einer zugfreien, ruhigen Ecke. Eine Transportbox kann als Höhle dienen und künftige Tierarztbesuche stressärmer machen.
Sinnvolles Grundinventar, damit ein Welpe einzieht und sofort gut versorgt ist: verstellbares Brustgeschirr, leichte Leine, Napfset (Wasser/Futter), rutschfeste Unterlage, Kotbeutel, weiche Decke, zwei bis drei robuste, speichelecht geprüfte Kauspielzeuge, eine ruckfreie Bürste, Zeckenhaken, mildes Welpenshampoo, weiche Trainingsleckerlis und ein Welpenfutter, das dem bisherigen Futter des Züchters/Tierschutzes entspricht. Ein sanfter Wechsel erfolgt später über 7–10 Tage.
Die ersten 72 Stunden: Ankommen mit Struktur
Sobald ein Welpe einzieht, gilt: Ruhe, Routine, Orientierung. Begrenzen Sie den Aktionsradius anfangs auf zwei bis drei Zimmer. Ein zu großes Areal verunsichert. Bieten Sie häufige, kurze Schlafphasen und planbare Reize. In den ersten drei Tagen findet kein Besuchsmarathon statt. Feste Zeiten für Füttern, Lösen, Spielen, Ruhen geben Sicherheit. Nach jeder Aktivität direkt zum vorgesehenen Löseplatz. Loben Sie ruhig und freundlich. Unfälle im Haus kommentarlos entfernen – bitte ohne scharfe Reiniger, die Geruchsspuren verstärken. Enzymreiniger sind geeigneter.
Gesundheitsvorsorge von Anfang an
Damit ein Welpe einzieht und gesund bleibt, prüfen Sie Impfausweis und Entwurmungsschema. Ein früher Kennenlerntermin in der Praxis (ohne zwingende Maßnahmen, nur Wiegen, Leckerli, Stethoskop „zum Spaß“) schafft positive Tierarztassoziation. Im Idealfall liegt dieser Termin in der ersten Woche.
Impfentscheidungen richten sich nach regionalem Risiko und Lebensstil. Für internationale, evidenzbasierte Orientierung können Sie sich ergänzend informieren bei der World Small Animal Veterinary Association (WSAVA) Vaccination Guidelines (englisch): https://wsava.org/global-guidelines/vaccination-guidelines/ sowie bei der American Veterinary Medical Association (AVMA) mit Ressourcen zur Welpensicherheit und Gesundheitsvorsorge: https://www.avma.org/resources/pet-owners.
Parasitenprophylaxe (Flöhe, Zecken, Würmer, Giardien) wird individuell geplant. Import- oder Tierschutzhunde können besondere Tests benötigen. Achten Sie auf regelmäßige Gewichtskontrolle, denn zu rasches Wachstum begünstigt orthopädische Probleme. Für Grundlagen zu Parasiten finden Sie seriöse Informationen etwa beim Centers for Disease Control and Prevention (CDC, USA): https://www.cdc.gov/healthypets/pets/dogs.html. Für Erste-Hilfe-Grundlagen im Heimtierbereich ist die RSPCA (UK) eine gute Anlaufstelle: https://www.rspca.org.uk/adviceandwelfare/pets/dogs/puppy.
Ernährung: Bedarfsdeckend, kontrolliert, transparent
Wenn ein Welpe einzieht, verwenden Sie zunächst exakt das bisherige Futter. Ein abruptes Umstellen führt häufig zu Durchfall. Ob Trocken- oder Nassfutter, entscheidend sind Deklaration, Nährstoffdichte und der Calcium-Phosphor-Quotient (bei großwüchsigen Rassen besonders wichtig). Achten Sie auf Fütterungstabellen als Startpunkt und kontrollieren Sie den Body Condition Score (BCS) regelmäßig. Die AKC (American Kennel Club) bietet verständliche Hinweise zu Fütterungsrhythmen und Portionsgrößen im Welpenalter (englisch): https://www.akc.org/expert-advice/nutrition/puppy-feeding-schedule/.
Zusätze wie Kalzium bei Komplettfutter sind nicht erforderlich und können sogar schaden. Hausrationen und BARF-Pläne müssen fachkundig berechnet werden, sonst drohen Mangelzustände. Wasser steht stets frei zur Verfügung; Milch ist nicht nötig und kann Verdauungsprobleme verursachen.
Schlaf, Bindung und Stressreduktion
Ein junger Hund schläft 18–20 Stunden pro Tag. Wenn ein Welpe einzieht, planen Sie Pausen aktiv ein. Übermüdete Welpen neigen zu überdrehtem Beißen. Sanfte Kauartikel (welpensicher, nicht splitternd) und ruhige Kauepisoden fördern Entspannung. Körperkontakt ist erlaubt, aber Schlaf wird nicht gestört. Nachtarrangements: Ein Schlafplatz im Schlafzimmer oder neben der Schlafzimmertür erleichtert die Eingewöhnung. So vermeiden Sie panische Isolationserfahrungen. Nach ein bis zwei Wochen kann der dauerhafte Schlafplatz behutsam an den gewünschten Ort verlegt werden.
Stubenreinheit: Realistische Erwartungen
Damit ein Welpe einzieht und stubenrein wird, braucht es Timing und Konsequenz. Nach Schlaf, Spiel, Fressen sofort zum Löseplatz. Draußen nicht ablenken, sondern warten. Loben Sie gezielt in dem Moment, in dem der Welpe sich löst. Häufige Ausgänge (anfangs alle 2–3 Stunden, nachts einmal) sind normal. Rückschritte sind kein Drama, sondern Signal für Anpassungen an Rhythmus und Beobachtung. Bestrafung verzögert die Stubenreinheit und schadet der Bindung.
Beißhemmung und Spielregeln
Welpen erkunden mit dem Maul. Wenn ein Welpe einzieht, definieren Sie klare Regeln: Menschliche Haut ist tabu. Bei Zwicken wird das Spiel sofort unterbrochen, Sie frieren die Situation für 3–5 Sekunden ein und bieten eine kau-geeignete Alternative an. Spielphasen bleiben kurz und werden durch Ruhe abgelöst. Kinder werden angeleitet, ruhig und vorhersagbar zu sein. Kein Zerren an Ohren oder Fell, kein Hinterherrennen. Sicherheit geht vor.
Alleinebleiben von Anfang an
Sobald ein Welpe einzieht, üben Sie Mikro-Momente des Alleinseins: Tür kurz schließen, direkt wieder öffnen, neutral bleiben. Dauer und Distanz minimal steigern. Alleinebleiben ist kein „Abhärtungsprogramm“, sondern ein ruhiges Trainingsziel. Hilfreiche, englische Hintergrundinformationen zur Trennungsprävention finden Sie u. a. bei der RSPCA (UK): https://www.rspca.org.uk/adviceandwelfare/pets/dogs/behaviour/separationrelated.
Sozialisation: Qualität statt Quantität
Die sensible Phase ist kurz. Wenn ein Welpe einzieht, planen Sie moderierte Begegnungen mit freundlich-stabilen Hunden. Wichtiger als Quantität ist die Qualität der Erfahrungen. Besuche von Stadt, Bahnhof, Autofahrten, Aufzug, unterschiedliche Untergründe und Geräusche erfolgen in niedriger Dosis, stets mit Rückzugsoption. Vermeiden Sie Hundewiesen mit hohem, unkontrolliertem Andrang. Gute Welpengruppen arbeiten klein, strukturiert und belohnen ruhiges Verhalten. Lesenswert sind hierzu die Hinweise des AKC zur Welpensozialisation (englisch): https://www.akc.org/expert-advice/training/puppy-socialization/.
Erziehung: Verstärken, was Sie sehen wollen
Wenn ein Welpe einzieht, beginnen Grundsignale wie Name, Herankommen, Sitz, Platz, Aus, „Schau mich an“ und Leinenführigkeit als Mini-Übungen mit Belohnung. Kurze, positive Einheiten (30–60 Sekunden), mehrfach täglich. Keine Korrekturen mit körperlichem Druck. Ziel ist kooperative Motivation, nicht Gehorsam über Angst. Belohnungen sind Futterstückchen, ruhige Stimme, soziale Zuwendung, Freigaben ins Spiel.
Recht, Haftung und Ausrüstung
Prüfen Sie Haftpflichtversicherung, Kennzeichnung (Chip) und Registrierungen. Wenn ein Welpe einzieht, informieren Sie sich über örtliche Leinenpflichten und Rasse-spezifische Auflagen. Ein gut sitzendes Brustgeschirr verhindert Druck auf den Hals. Reflektierende Leine und Markerlicht erhöhen Sichtbarkeit. Gewöhnen Sie früh an Maulkorb (positiv aufgebaut), damit eventuelle spätere Situationen stressarm gemeistert werden. Für Reise- und Transportregeln lohnt ein Blick in internationale Ressourcen wie die AVMA zu Reisethemen: https://www.avma.org/resources/pet-owners/petcare/traveling-your-pet.
Tierärztliche Praxis – so begleite ich Ihre ersten Wochen
Als Tierärztin begleite ich Sie strukturiert: Gesundheitscheck, Impf- und Parasitenplan, Wachstumskontrolle, Zahnstatus, Beratung zur Fütterung, Verhalten und Umfeldgestaltung. Wenn ein Welpe einzieht, vereinbaren wir Folgetermine in sinnvollen Abständen. Wir halten die Belastung kurz, nutzen Leckerli, rutschfeste Unterlagen und ruhige Abläufe. Mein Team dokumentiert Gewicht, BCS und Verhaltenstrends, damit wir Training, Futtermenge und Aktivität frühzeitig anpassen.
Fünf häufige Fragen aus der Praxis – ausführlich beantwortet
1) Wie oft sollte ein Welpe am Anfang fressen und was ist eine sinnvolle Portionsgröße?
Gerade wenn ein Welpe einzieht, sind konstante Fütterungszeiten ein Sicherheitsanker. Bis etwa zur 12.–16. Lebenswoche empfehle ich drei bis vier Mahlzeiten pro Tag. Danach kann schrittweise auf zwei bis drei Mahlzeiten reduziert werden. Die Portionsgröße richtet sich zunächst nach den Herstellerangaben und dem vermuteten Endgewicht. Allerdings sind Tabellen nur Startpunkte. In der Praxis kontrolliere ich wöchentlich das Gewicht und den Body Condition Score (BCS). Ein Welpe soll schlank, aber nicht mager sein; die Rippen sind fühlbar, nicht sichtbar, die Taille erkennbar.
Bei großwüchsigen Rassen spielt der kontrollierte Energiegehalt eine Schlüsselrolle, um zu schnelles Wachstum und orthopädische Risiken zu vermeiden. Futterwechsel erfolgen langsam über 7–10 Tage, indem täglich mehr vom neuen und weniger vom alten Futter gemischt wird. Zusätze wie Kalzium sind bei Alleinfuttermitteln unnötig und stören das Nährstoffgleichgewicht. Leckerli werden auf die Tagesration angerechnet und machen idealerweise nicht mehr als 10 % der Energiezufuhr aus. Bei Durchfall oder Erbrechen pausieren Sie alle Experimente und suchen tierärztlichen Rat, insbesondere wenn Allgemeinbefinden und Trinkverhalten auffällig sind. Wasser steht immer frei zur Verfügung; Milch ist verzichtbar und kann zu Verdauungsproblemen führen.
2) Wie gelingt Stubenreinheit am effektivsten ohne Stress?
Wenn ein Welpe einzieht, ist Stubenreinheit ein häufiges Anliegen. Der Schlüssel ist Timing: direkt nach Schlaf, Spiel, Futter, Trinken, Aufregung sowie ungefähr alle zwei bis drei Stunden nach draußen. Wählen Sie einen ruhigen Löseplatz, wo Ihr Welpe nicht abgelenkt ist. Bleiben Sie ruhig stehen, sprechen Sie wenig und geben Sie ein Markersignal in dem Moment, in dem er sich löst, gefolgt von ruhigem Lob. Unfälle drinnen passieren, vor allem in der Anfangszeit. Bitte nicht schimpfen oder „hineinreiben“; das führt zu Angst und löst das Problem nicht.
Reinigen Sie gründlich mit Enzymreiniger, damit Gerüche nicht erneut zum Lösen animieren. Nachts ist ein kurzer Gang oft sinnvoll. Wenn der Welpe unruhig wird, winselt oder sich dreht, tragen Sie ihn zügig an den Löseplatz. Protokollieren Sie die Zeiten in den ersten Tagen: So erkennen Sie Muster und können proaktiv hinausgehen. Bei Rückschritten (Gäste, aufregende Tage, Wetter) reduzieren Sie wieder die Reize, erhöhen die Frequenz der Lösepausen und verstärken konsequent das richtige Verhalten. Mit Geduld, Ruhe und Struktur erreicht die Mehrzahl der Welpen innerhalb weniger Wochen eine zuverlässige Stubenreinheit, wobei individuelle Unterschiede normal sind.
3) Wieviel Bewegung braucht ein Welpe – und was ist zu viel?
Wenn ein Welpe einzieht, ist der Bewegungsdrang groß, aber die Belastbarkeit noch begrenzt. Ich empfehle statt langer, monotoner Spaziergänge mehrere kurze, abwechslungsreiche Einheiten. Eine oft genannte Faustregel ist „5 Minuten pro Lebensmonat, zwei- bis dreimal täglich“ als Orientierung für leinengeführte, gleichförmige Bewegung. Das ist kein Dogma, aber ein brauchbarer Rahmen. Freies Erkunden in weichem Gelände, kleine Suchspiele, Balanceübungen auf rutschfesten Untergründen und ruhiges Miteinander sind sinnvoll.
Vermeiden Sie Treppenlaufen, wildes Ballwerfen, exzessives Springen oder Joggen am Fahrrad. Bei großwüchsigen Rassen und rutschigen Böden steigt das Risiko für Mikrotraumata im Bewegungsapparat. Achten Sie auf Frühwarnzeichen wie Nachziehen, Humpeln, häufiges Hinsetzen, Hecheln, Verweigerung, verzögertes Aufstehen. Dann wird die Aktivität reduziert und tierärztlich abgeklärt. Bewegung soll entwickeln, nicht verschleißen. Qualitätsvolle Reize, ausreichend Schlaf und mentale Auslastung sind wichtiger als Kilometer sammeln.
4) Wie trainiere ich Alleinebleiben, ohne Ängste aufzubauen?
Sobald ein Welpe einzieht, beginne ich mit „Mikro-Abwesenheiten“. Tür zu, Sekunden warten, Tür auf, neutral bleiben. Die Dauer wird langsam gesteigert. Hilfreich ist ein vorhersehbares Ritual: ruhiger Spaziergang, kurze Fütterung aus einem Schnüffelteppich, dann Ruhe. Reize im Umfeld werden reduziert. Ein sicherer Ruheort (Box oder Körbchen) bietet Orientierung. Ziel ist, dass der Welpe lernt: Alleinebleiben ist normal und endet immer mit wohltuender Wiederkehr. Vermeiden Sie große Sprünge in der Dauer und vermeiden Sie, den Welpen „ausheulen zu lassen“. Dauert das Winseln an, sind Sie zu weit gegangen.
Dann einen Schritt zurück im Plan. Technische Hilfen wie Kamera können Monitoring erlauben, ersetzen aber nicht die Trainingslogik. Besuchs- und Alltagssituationen werden so organisiert, dass echte Alleinzeiten erst nach erfolgreichem Training länger werden. Zeigt der Welpe panische Reaktionen (Zerstörung, Speichel, Kotabsatz, Selbstverletzung), braucht es eine verhaltenstherapeutische Begleitung. Gut aufgebautes Alleinebleiben schafft Lebensqualität für Hund und Halter und beugt ausgewachsenen Trennungsproblemen vor.
5) Wann und wie sollte ich meinen Welpen das erste Mal zum Tierarzt bringen?
Wenn ein Welpe einzieht, vereinbaren Sie früh einen Kennenlerntermin – ideal in der ersten Woche. In meiner Praxis halten wir ihn kurz und positiv: Wiegen, Abhören, Kauen auf einem Kaustick, Leckerli auf rutschfester Matte. Wir besprechen Impfstatus, Entwurmung, Parasitenprophylaxe und Ernährung. Häufige Folgechecks sind nach 3–4 Wochen sinnvoll, um Wachstum, Zahnwechsel und Trainingsfortschritte zu begleiten. Für die Impfplanung orientieren wir uns an Lebensstil und regionalem Risiko. Bringen Sie Impfausweis, Futterangaben, eventuelle Vorberichte und eine Liste Ihrer Fragen mit.
Gewöhnen Sie den Welpen vorher an Berührungen: Pfoten, Ohren, Maul kurz anfassen, belohnen, fertig. Transportbox wird positiv verknüpft: kurzer Aufenthalt, Leckerli, ruhige Stimme. Ein „Übungsbesuch“ ohne Maßnahmen kann viel bewirken. Verlassen Sie sich auf seriöse Informationsquellen, z. B. die internationalen Impfempfehlungen der WSAVA (englisch). Ziel ist, dass der Welpe die Praxis als sicheren Ort erlebt. So reduzieren wir Stress und legen die Basis dafür, dass medizinische Maßnahmen – ob Impfung, Parasitenkontrolle oder spätere Zahnbehandlung – entspannt möglich sind.
Zusammenfassung und Praxisfazit
Ein Welpe zieht ein und mit ihm Verantwortung, Freude und ein Bündel an Fragen. Als Tierärztin mit klinischer und praktischer Erfahrung sehe ich, wie die ersten Wochen die Weichen stellen. Wenn ein Welpe einzieht, zählt zunächst Sicherheit: Haus welpensicher, gefährliche Stoffe weg, Kabel verstaut, Schlafplatz eingerichtet. Ein Welpe zieht ein bedeutet auch Struktur: kurze Aktivitätsfenster, viel Schlaf, verlässliche Rituale. Gesundheitsvorsorge beginnt am ersten Tag, denn ein Welpe zieht ein und bringt Impfpässe, Entwurmungspläne und offene Fragen mit. Wir planen individuell, kontrollieren Gewicht und BCS, denn ein Welpe zieht ein und wächst – aber bitte gleichmäßig.
In der Ernährung gilt: behutsam umstellen, bedarfsdeckend füttern, keine unnötigen Zusätze. Ein Welpe zieht ein – Wasser steht immer bereit, Leckerli werden begrenzt, die Tagesration bleibt im Blick.
Zur Stubenreinheit: Ein Welpe zieht ein, also begleiten wir jeden Übergang – Schlaf, Spiel, Futter – direkt zum Löseplatz, belohnen das richtige Verhalten, reinigen Unfälle kommentarlos. Auch die Bindung profitiert von Ruhe und Voraussicht. Ein Welpe zieht ein, und wir achten auf Beißhemmung durch kontrolliertes Spiel, alternatives Kauangebot und konsequente Pausen. Für das Alleinebleiben gilt: Ein Welpe zieht ein, und wir starten mit Sekunden statt Stunden, steigern klug und vermeiden Überforderung.
Bewegung erfolgt sinnvoll dosiert. Ein Welpe zieht ein und entdeckt die Welt in kurzen, abwechslungsreichen Etappen statt endloser Märsche; Risikoverhalten wie wildes Ballwerfen oder Treppenrennen wird vermieden. Sozialisation ist ein Schwerpunkt: Ein Welpe zieht ein, erlebt freundliche Hunde, neue Umgebungen, Geräusche und Untergründe in maßvoller Dosis, damit Vertrauen statt Furcht wächst.
Erziehung basiert auf positiver Verstärkung: Ein Welpe zieht ein, also lohnt sich ruhiges, erwünschtes Verhalten immer – durch Futter, Zuwendung oder Freigabe. Frühzeitige Tierarztkontakte sind zentral. Ein Welpe zieht ein und besucht zunächst nur zum Kennenlernen die Praxis: rutschfeste Unterlagen, Leckerli, kurze Checks, damit medizinische Maßnahmen später stressarm ablaufen. Recht und Haftung klären wir ebenfalls: Ein Welpe zieht ein, braucht Chip, Registrierung, Haftpflicht und Kenntnis lokaler Regeln. Technisch rüsten wir maßvoll aus: gut sitzendes Brustgeschirr, leichte Leine, reflektierende Elemente, Maulkorb-Training als positives Zukunftsinvestment.
Warum diese Sorgfalt? Ein Welpe zieht ein, und Frühprägungen sind mächtig. Gute Erfahrungen in den ersten Wochen sind wie Zinseszinsen für das spätere Zusammenleben. Ein Welpe zieht ein, also ändert sich der Alltag: Schlafrhythmus, Ausgehzeiten, Trainingsfenster. Mit Planung bleibt das Leben geordnet. Ein Welpe zieht ein, und Familie, Freunde, Nachbarn werden informiert, um Reizüberflutung zu vermeiden. Zudem lohnt es sich, früh an erwachsenen Alltag zu denken: Ein Welpe zieht ein, lernt, dass Besuch ruhig ist, dass Postbote und Müllabfuhr normal sind, dass Autofahrten entspannt möglich sind.
Ein Welpe zieht ein und wird von Beginn an artgerecht beschäftigt – mit Schnüffelspielen, kleinen Suchaufgaben, Balance auf rutschfesten Targets. Auch Gesundheitsschutz ist kein Einzelereignis: Ein Welpe zieht ein, und Impfungen, Parasitenkontrolle, Wachstumskontrolle werden als Prozess verstanden. Ein Welpe zieht ein, deshalb behalten wir Zähne und Zahnwechsel im Auge, trainieren Berührungen an Pfoten, Ohren, Maul. Ein Welpe zieht ein – und mit ihm kommt die Chance, Verhaltensprobleme gar nicht erst entstehen zu lassen.
Ein Welpe zieht ein, und wir bauen tragfähige Routinen auf: Füttern, Lösen, Ruhen, Spielen, Trainieren in klaren Blöcken. Ein Welpe zieht ein, die Qualität der Sozialkontakte zählt mehr als ihre Menge. Ein Welpe zieht ein, also üben wir Ruhe in Gegenwart anderer Hunde, statt wildem Freispiel. Ein Welpe zieht ein, und wir halten Belastungen altersgerecht. Ein Welpe zieht ein – und wir genießen jede gelungene Kleinigkeit, denn sie ist Fundament für das große Ganze.
Zum Schluss mein Praxisfazit: Ein Welpe zieht ein, das ist mehr als ein schönes Ereignis – es ist ein Projekt mit Herz, Verstand und Plan. Mit sicherem Umfeld, strukturierter Eingewöhnung, fundierter Gesundheitsvorsorge, fairer Erziehung und achtsamer Sozialisation schaffen Sie die Basis für ein gelassenes, gesundes Hundeleben. Ein Welpe zieht ein – und mit den richtigen Schritten in den ersten Wochen wird aus Aufregung Vertrauen, aus Unsicherheit Kompetenz und aus einem kleinen Hund ein verlässlicher Begleiter.
