Tierzahnheilkunde

Zahnreinigung beim Hund ohne Narkose

Zahnreinigung beim Hund ohne Narkose

Als praktische Tierärztin und medizinische Leitung unsere Kleintierpraxen sehe ich immer wieder Hunde, deren Zähne „kosmetisch“ gereinigt wurden – oftmals durch Anbieter außerhalb der Tiermedizin. Unter dem verheißungsvollen Versprechen „schnell, schonend, günstig“ wird eine Zahnreinigung beim Hund ohne Narkose angepriesen. Was harmlos klingt, ist in Wahrheit ein tierschutz- und gesundheitsrechtliches Problem mit erheblichen Risiken für Ihr Tier. In Deutschland ist die Zahnheilkunde am Tier berufsrechtlich Tierärztinnen und Tierärzten vorbehalten. Das Entfernen von Zahnstein – insbesondere unter dem Zahnfleischrand (subgingival) – ist ein schmerzhafter, invasiver Eingriff, der ohne adäquate Schmerzausschaltung nicht tierschutzgerecht durchgeführt werden kann. Deshalb ist die Zahnreinigung beim Hund ohne Narkose nicht nur medizinisch riskant, sondern rechtlich unzulässig.

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Ameloblastom beim Hund

Ameloblastom beim Hund

Das Ameloblastom gehört zu den häufigsten odontogenen Tumoren des Hundes. Obwohl er histologisch gutartig ist, verhält er sich lokal invasiv: Ohne frühzeitige Entfernung kann der Tumor den Knochen des Unter- oder Oberkiefers massiv zerstören, Zähne lockern und das Fressen schmerzhaft machen. In seltenen Fällen tritt er auch als peripherer Weichgewebstumor auf. Unser Ziel ist stets eine vollständige Entfernung mit heilender Absicht, denn nur so verhindern wir Rezidive und bewahren die Lebensqualität unserer vierbeinigen Patienten. Studien zeigen, dass konservative Eingriffe wie reine Kürettage in über 90 % der Fälle zu einem schnellen Wiederauftreten führen VSSO.

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