Hundekrankheiten

Weihnachtsnaschereien

Weihnachtsnaschereien

Als praktizierende Tierärztin Susanne Arndt erlebe ich jedes Jahr im Dezember dieselbe Welle an Notfällen: Hunde, die „nur mal schnell“ am Teller naschten, den Adventskalender ausräumten oder ein Stück vom Stollen mit Rosinen erwischten. „Weihnachtsnaschereien, die für Hunde gefährlich sind“ ist deshalb nicht nur ein saisonales Thema, sondern echte Präventionsmedizin. In diesem Beitrag erhalten Sie eine fundierte, leicht umsetzbare Anleitung, wie Sie typische Festtagsfallen erkennen, Risiken realistisch einschätzen und im Ernstfall richtig handeln. Ich teile hier klinische Erfahrung aus dem Notdienst, erläutere medizinische Hintergründe und verlinke auf seriöse ausländische Fachquellen.

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Paraösophagealer Abszess

Paraösophagealer Abszess

Als Tierarzt werde ich immer wieder mit komplexen Erkrankungen des Brustkorbs konfrontiert, bei denen eine genaue Abklärung und zügige Therapie über die Prognose entscheiden. Ein typisches Beispiel ist der paraösophagealer Abszess – eine Eiteransammlung im Gewebe neben der Speiseröhre (Ösophagus). Ein paraösophagealer Abszess entsteht meist als Folge einer kleinen Perforation der Speiseröhre, häufig ausgelöst durch verschluckte Fremdkörper (z. B. Knochen, Stöckchen, Angelhaken) oder durch sekundäre Infektionen im Mediastinum. Auch migrationsfreudige Holzsplitter aus dem Rachen- oder Zungenbereich können entlang von Gewebsfaszien nach kaudal wandern und einen paraösophagealer Abszess in der Nähe des Ösophagus verursachen. Besonders bei Hunden sehen wir das Zusammenspiel aus Fremdkörper, lokaler Entzündung, bakterieller Besiedelung und abgekapselter Eiterhöhle relativ häufig, wohingegen es bei Katzen seltener ist.

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Cholezystektomie beim Hund

Cholezystektomie beim Hund

Als praktizierender Tierarzt sehe ich regelmäßig Hunde mit Erkrankungen der Gallenblase, bei denen die Cholezystektomie beim Hund – also die operative Entfernung der Gallenblase – die sicherste und langfristig beste Lösung ist. Besonders häufig betrifft das die sogenannte Gallblasen-Mukozele: Dabei füllt sich die Gallenblase mit zähem, galligem Schleim, die Wand wird überdehnt und entzündet, und es droht ein Riss mit lebensgefährlicher Galle-Peritonitis. In dieser Situation kann eine Cholezystektomie beim Hund das Risiko eines Durchbruchs eliminieren und die Leber- und Gallengangsfunktion stabilisieren. Führende internationale Fachquellen empfehlen je nach Befundlage frühzeitige chirurgische Intervention, um Komplikationen zu vermeiden. Merck Veterinary Manual+1

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Zahnwechselprobleme beim jungen Hund

Zahnwechselprobleme beim jungen Hund

Zahnwechselprobleme beim jungen Hund sind häufiger, als viele Halter glauben. Der normale Zahnwechsel beginnt je nach Rasse meist zwischen der 12. und 16. Lebenswoche und ist etwa mit 6–7 Monaten abgeschlossen. In dieser wichtigen Entwicklungsphase kann es zu Komplikationen kommen, die von harmlosen, vorübergehenden Irritationen bis hin zu behandlungsbedürftigen Zuständen reichen. Als Tierarzt lege ich großen Wert darauf, dass Halter frühzeitig verstehen, welche Anzeichen harmlos und welche kritisch sind. Denn unbehandelte Zahnwechselprobleme beim jungen Hund können Schmerzen, Fehlstellungen, Parodontitis, Kieferknochenveränderungen und sogar langfristige Verhaltensänderungen verursachen.

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Chondroitinase-Injektion Hund

Chondroitinase Injektion Hund

Als Tierarzt, der täglich Hunde mit akuten Rückenproblemen sieht, freue ich mich über eine Entwicklung, die vielen kleinen Hunden mit Bandscheibenvorfällen eine echte zusätzliche Option eröffnet: die Chondroitinase-Injektion Hund. Dabei wird ein Enzym (Chondroitinase ABC) minimal-invasiv direkt in betroffene Bandscheiben injiziert. Das Ziel ist, den zentralen Anteil der Bandscheibe zu verflüssigen, Druck vom Rückenmark zu nehmen und so Lähmungen oder starke Schmerzen schneller und mit weniger Belastung zu lindern – in ausgewählten Fällen als Alternative zur Operation. Jüngste Berichte einer britischen Universitätsklinik beschreiben, dass seit Anfang 2025 mehrere Dutzend behandelte Hunde schon nach wenigen Tagen wieder laufen konnten; die Methode wird dort aktuell als einzige Einrichtung im Vereinigten Königreich regulär angeboten. University of Cambridge

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Krallenerkrankung beim Hund

Krallenerkrankung beim Hund

Krallenerkrankung beim Hund betrifft deutlich mehr Vierbeiner, als viele Halter vermuten. Ob plötzliches Humpeln nach dem Spaziergang, eine eingerissene Kralle, eitrige Rötung am Krallenbett oder ein unangenehmer Geruch: Hinter solchen Anzeichen können harmlose Verletzungen, aber auch ernsthafte Entzündungen, Pilz- oder Bakterieninfektionen, autoimmune Hauterkrankungen, Stoffwechselstörungen oder sogar Tumoren stecken. Gerade weil die Kralle beim Hund täglich mechanisch beansprucht wird, verschlimmern sich viele Probleme rasch, wenn sie nicht konsequent erkannt und behandelt werden. Dieser Beitrag erklärt aus tierärztlicher Sicht, wie Sie Krallenerkrankung beim Hund erkennen, welche Ursachen infrage kommen, wie die tierärztliche Diagnose abläuft, welche Therapieoptionen bestehen und was Sie selbst zur Vorbeugung beitragen können.

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Gaumensegel kürzen Mops

Gaumensegel kürzen Mops

Als Tierarzt werde ich sehr häufig von Besitzern eines Mops gefragt, ob das Gaumensegel kürzen Mops-Thema relevant ist – und wenn ja, wann, wie und mit welchen Risiken. Der Mops ist eine brachycephale Rasse, also kurzschädelig. Diese Kopfform begünstigt das Brachycephale Obstruktive Atemwegssyndrom (BOAS), bei dem mehrere Engstellen im oberen Atemtrakt zusammenkommen.

Eine zentrale Struktur ist dabei das weiche Gaumen (Gaumensegel). Ist es zu lang oder zu dick, kann es den Luftstrom behindern, zu Schnarchen, Röcheln, Belastungsintoleranz, Husten, Würgen, vermehrtem Hecheln, Schlafstörungen und im Extremfall zu lebensgefährlicher Atemnot führen. In solchen Fällen ist das Gaumensegel kürzen Mops (medizinisch: Staphylektomie bzw. Palatoplastik) eine bewährte, tierärztliche Option, um die Atemwege zu entlasten und die Lebensqualität Ihres Hundes nachhaltig zu verbessern.

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Nasenfaltenresektion beim Mops

Nasenfaltenresektion beim Mops

Als Tierarzt werde ich häufig von Mops-Besitzern mit derselben Sorge angesprochen: „Mein Hund kneift die Augen zusammen, reibt sie oft und hat ständig braune Tränenstreifen – kann das an der Nasenfalte liegen?“ In vielen Fällen lautet die Antwort: ja. Die Nasenfaltenresektion beim Mops ist eine gezielte, kleine plastische Operation, bei der die überstehende, behaarte Hautrolle (die sogenannte „Nasenfalte“ oder „nose roll“) so entfernt oder reduziert wird, dass die Haare nicht länger an die Hornhaut scheuern. Dieses ständige Scheuern – in der Fachsprache Trichiasis – kann die Hornhaut reizen, zu Pigmentablagerungen, chronischer Entzündung und sogar zu schmerzhaften Geschwüren führen. Das Phänomen ist Teil des sogenannten brachyzephalen Augensyndroms, das beim Mops sehr häufig vorkommt. Internationale Tierschutz- und Fachorganisationen beschreiben ausführlich, dass gerade die Nähe zwischen prominenten Augen und Hautfalten dafür verantwortlich ist, dass die Hornhaut immer wieder gereizt wird. ufaw.org.uk+1

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Entstehung von Tumoren

Entstehung von Tumoren

Als Tierarzt werde ich täglich mit Fragen rund um die Entstehung von Tumoren bei Hund und Katze konfrontiert. Der Begriff Tumor bedeutet zunächst nur „Schwellung“; im medizinischen Kontext sprechen wir jedoch meist von einer Neoplasie, also von neu gebildetem Gewebe, das sich der normalen Kontrolle entzieht. Um fundierte Entscheidungen treffen zu können – von der Früherkennung bis zur Therapie – ist es entscheidend zu verstehen, wie die Entstehung von Tumoren biologisch abläuft und welche Einflussfaktoren bei unseren Haustieren eine Rolle spielen.

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Darmsanierung beim Hund

Darmsanierung beim Hund

Viele Hundehalter suchen nach „Darmsanierung beim Hund“, wenn ihr Tier wiederkehrende Verdauungsprobleme hat – von akuter Diarrhö bis zu chronischer Enteropathie (CE). Im veterinärmedizinischen Alltag meinen wir mit Darmsanierung beim Hund keine einmalige „Kur“, sondern ein strukturiertes, schrittweises Management, das Ernährung, Diagnostik, gezielte Mikrobiom-Unterstützung (Präbiotika/Probiotika), gegebenenfalls antibiotikafreie Entzündungssteuerung und eine konsequente Verlaufskontrolle umfasst. Entscheidend ist: Die Darmsanierung beim Hund orientiert sich an Ursache, Schweregrad und Verlauf – und sie stützt sich auf überprüfbare Evidenz, nicht auf Versprechen.

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Hund schnarcht

Hund schnarcht

Wenn Ihr Hund schnarcht, nehmen viele Hundebesitzer das zunächst mit einem Lächeln zur Kenntnis. Ein tief atmender, schlafender Hund wirkt friedlich und sein Schnarchen fast niedlich. Doch was, wenn das Schnarchen plötzlich lauter wird, anhält oder im Alltag zunimmt?

In vielen Fällen ist das Schnarchen harmlos – doch es kann auch ein Hinweis auf strukturelle oder funktionelle Probleme der Atemwege sein. Dieser Ratgeber hilft Ihnen dabei, Ursachen besser einzuordnen und zu entscheiden, wann ein Tierarztbesuch notwendig ist.

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Charakterisierung der Virulenzfaktoren sehr pathogener Erreger

Charakterisierung der Virulenzfaktoren sehr pathogener Erreger

Die Charakterisierung der Virulenzfaktoren sehr pathogener Erreger beim Hund ist ein komplexes und zunehmend relevantes Thema in der Veterinärmedizin. Für engagierte Tierhalter:innen sowie Studierende bietet dieser Artikel eine fundierte und praxisorientierte Übersicht über Ursachen, Symptome, Diagnosemöglichkeiten und Therapiemöglichkeiten dieser hochpathogenen Erkrankung. Dabei erfahren Sie, wie Sie durch gezielte Prävention und ein sorgfältiges Langzeitmanagement die Lebensqualität Ihres Hundes nachhaltig verbessern können.

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Erfassung der Ausbreitung von Fluorchinolon-Resistenzen

Erfassung der Ausbreitung von Fluorchinolon-Resistenzen

Das Thema Erfassung der Ausbreitung von Fluorchinolon-Resistenzen beim Hund gewinnt zunehmend an Bedeutung in der veterinärmedizinischen Praxis und Forschung. Antibiotikaresistenzen stellen eine ernsthafte Herausforderung dar, insbesondere bei der Behandlung bakterieller Infektionen. Fluorchinolone sind wichtige Breitbandantibiotika, deren Resistenzverbreitung beim Hund gezielt beobachtet und verstanden werden muss, um effektive Therapien zu gewährleisten und die Ausbreitung resistenter Erreger einzudämmen.

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Resistenzprofile von Escherichia beim Hund

Das Verständnis der Resistenzprofile von Escherichia beim Hund ist für Tierärzt:innen und engagierte Tierhalter:innen von großer Bedeutung, um Infektionen gezielt zu behandeln und die Entstehung von Antibiotikaresistenzen zu verhindern. In diesem umfassenden Artikel erfahren Sie alles Wesentliche über Ursachen, Symptome, Diagnose, Therapie, Prävention sowie aktuelle Forschungsergebnisse zu diesem wichtigen Thema. Zudem bieten wir praxisnahe Tipps für das Langzeitmanagement und die Prognose bei betroffenen Hunden.

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