Hundekrankheiten

Otitis externa Hund

Otitis externa Hund

Otitis externa Hund ist einer der häufigsten Gründe, warum Hunde wegen Ohrproblemen in der Kleintierpraxis vorgestellt werden. Gemeint ist eine Entzündung des äußeren Gehörgangs. Viele Besitzer bemerken zuerst Kopfschütteln, Kratzen am Ohr, unangenehmen Geruch, braunes oder gelbliches Sekret, Rötung, Schmerz beim Anfassen oder eine veränderte Kopfhaltung. In meiner täglichen Arbeit als Tierärztin zeigt sich immer wieder: Eine Otitis externa Hund ist selten nur ein oberflächliches Hygieneproblem. Meist ist sie ein sichtbares Zeichen dafür, dass im Gehörgang ein entzündliches, mikrobielles oder allergisches Problem besteht.

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Pleuraerguss bei Hund und Katze

Pleuraerguss bei Hund und Katze

Pleuraerguss bei Hund und Katze: Stabilisierung vor Überweisung in die Tierklinik Warum Pleuraerguss bei Hund und Katze ein echter Notfall ist Pleuraerguss bei Hund und Katze bedeutet, dass sich krankhaft Flüssigkeit im Brustkorb ansammelt, genauer im Pleuraspalt zwischen Lunge und Brustwand. Diese Flüssigkeit liegt nicht „in der Lunge“, sondern außerhalb der Lunge. Trotzdem kann sie

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Blutige Magen-Darm-Entzündung beim Hund

Blutige Magen-Darm-Entzündung beim Hund

Eine blutige Magen-Darm-Entzündung beim Hund ist immer ernst zu nehmen. Aus meiner Sicht als Tierarzt für Patientenbesitzer gilt: Spätestens innerhalb von 24 Stunden muss ein Hund mit blutigem Durchfall tierärztlich vorgestellt werden, oft aber deutlich früher. Wenn zur blutigen Magen-Darm-Entzündung beim Hund zusätzlich Erbrechen, Schwäche, Bauchschmerzen, Fressunlust, blasse Schleimhäute, schneller Puls, Austrocknung oder sogar Kollaps kommen, ist das kein Fall zum Abwarten, sondern ein Notfall für die Praxis oder Klinik am selben Tag. Internationale Tierarztquellen stufen eine akute hämorrhagische Diarrhö beim Hund ausdrücklich als ernsthafte, teils sofort behandlungsbedürftige Erkrankung ein, weil der Flüssigkeitsverlust sehr schnell lebensbedrohlich werden kann.

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Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen

Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen

Wenn eine Wunde bei einem Hund oder einer Katze nicht so heilt, wie wir es uns wünschen, reicht ein normaler Verband manchmal nicht aus. In solchen Fällen kann die Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen eine sinnvolle Ergänzung der modernen Wundbehandlung sein. Diese Methode wird auch als Unterdrucktherapie, VAC-Therapie oder NPWT bezeichnet. Gemeint ist immer dasselbe Prinzip: Auf die Wunde wird kontrolliert Unterdruck aufgebracht, damit Wundsekret abgeleitet, das Gewebe entlastet und die Bildung von gesundem Granulationsgewebe angeregt wird. In der Humanmedizin ist dieses Verfahren seit vielen Jahren etabliert, und auch in der Kleintiermedizin wird die Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen zunehmend gezielt eingesetzt.

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Ondansetron bei Vestibularsyndrom beim Hund

Ondansetron bei Vestibularsyndrom beim Hund

Ondansetron bei Vestibularsyndrom beim Hund ist ein Thema, das in der tierärztlichen Praxis deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient, als es bisher oft bekommt. Viele Hundehalter erleben das Vestibularsyndrom zunächst wie einen Schock: Der Hund kippt plötzlich zur Seite, hält den Kopf schief, die Augen zucken, er wirkt orientierungslos und kann kaum laufen. Für Besitzer sieht das oft dramatisch aus, fast wie ein Schlaganfall. Tatsächlich beschreibt das Vestibularsyndrom aber eine Störung des Gleichgewichtssystems, die zentral im Gehirn oder peripher im Bereich von Innen- und Mittelohr entstehen kann. Typische Symptome sind plötzlicher Gleichgewichtsverlust, Kopfschiefhaltung, Nystagmus, Unsicherheit beim Stehen und Laufen sowie ausgeprägte Desorientierung. Genau in dieser Situation wird ein Punkt oft unterschätzt: Viele Hunde leiden nicht nur an Schwindel, sondern massiv an Übelkeit.

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Strahlenpilzkrankheit bei Hunden

Strahlenpilzkrankheit bei Hunden

Aus tierärztlicher Sicht ist die Strahlenpilzkrankheit bei Hunden eine Erkrankung, die Halter leicht unterschätzen können, weil sie oft schleichend beginnt. In der Praxis fällt die Aktinomykose nicht durch ein einziges typisches Symptom auf, sondern eher durch ein Muster: schlecht heilende Wunden, Schwellungen, Fistelgänge, übel riechendes Sekret, wiederkehrende Entzündungen und ein Hund, der trotz erster Maßnahmen nicht wirklich gesund wirkt. Genau darin liegt die Schwierigkeit. Die Strahlenpilzkrankheit bei Hunden klingt vom Namen her nach Pilz, ist aber in Wirklichkeit eine bakterielle Infektion durch Actinomyces-Arten. Diese Bakterien gehören normalerweise zur Schleimhautflora, vor allem im Maul- und Rachenbereich, und werden erst dann zum Problem, wenn sie durch kleine Verletzungen, Fremdkörper oder tiefe Gewebeschäden in Bereiche gelangen, in denen sie nichts zu suchen haben.

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Aktinische Keratose bei Hunden

Aktinische Keratose bei Hunden

Bei neuen rauen, schuppigen, krustigen oder schlecht heilenden Hautstellen sollten Hundehalter nicht abwarten. Aus tierärztlicher Sicht ist ein Termin innerhalb von 2 bis 3 Tagen sinnvoll, wenn verdächtige Veränderungen an Nase, Ohrrändern, Bauch, Augenlidern oder anderen sonnenexponierten Hautbereichen auffallen. Sofortiger Handlungsbedarf besteht, wenn die Stelle blutet, schnell größer wird, ulzeriert, schmerzhaft wirkt oder der Hund stark leckt, kratzt oder sich sichtbar unwohl fühlt. Hautveränderungen, die anfangs harmlos wirken, können bei chronischer UV-Schädigung in eine präkanzeröse Veränderung oder in ein Plattenepithelkarzinom übergehen.

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Tumor der Nebennierenrinde bei Hunden

Tumor der Nebennierenrinde bei Hunden

Bei Verdacht auf ein Adrenokortikales Karzinom (Tumor der Nebennierenrinde) bei Hunden sollten Sie zeitnah, idealerweise innerhalb von 2 bis 3 Tagen, einen Tierarzt aufsuchen. Das gilt besonders dann, wenn Ihr Hund deutlich mehr trinkt, häufiger uriniert, einen aufgetriebenen Bauch entwickelt, hechelt, Muskeln abbaut oder auffällige Haut- und Fellveränderungen zeigt. Verschlechtert sich der Zustand, wirkt Ihr Hund schwach, frisst schlecht, kollabiert oder bekommt plötzlich Atemnot, gehört er sofort in eine Tierklinik. Aus tierärztlicher Sicht ist gerade bei hormonaktiven Nebennierentumoren wichtig, nicht zu lange abzuwarten. Ein Adrenokortikales Karzinom (Tumor der Nebennierenrinde) bei Hunden ist selten, kann aber lokal sehr invasiv wachsen und den Hormonhaushalt massiv stören.

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Krebs der Vorsteherdrüse

Krebs der Vorsteherdrüse bei Hunden

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Achromatopsie beim Hund

Die Achromatopsie beim Hund ist eine seltene, angeborene Erkrankung der Netzhaut, bei der die Zapfen nicht richtig funktionieren. Genau diese Sinneszellen braucht der Hund aber für das Sehen bei Tageslicht, für Kontraste und für die begrenzte Farbwahrnehmung, zu der Hunde grundsätzlich fähig sind. Wenn ein Hund an Achromatopsie beim Hund leidet, sieht er im Hellen deutlich schlechter, kneift bei Sonneneinstrahlung oft die Augen zusammen und wirkt draußen unsicher, während er sich in der Dämmerung oder im Dunkeln erstaunlich souverän bewegen kann.

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Mastzelltumor

Mastzelltumor bei Hund und Katze

Mastzelltumor gehört in der Kleintiermedizin zu den wichtigsten Hauttumoren überhaupt. Bei Hunden ist der Mastzelltumor der häufigste oder einer der häufigsten bösartigen Hauttumoren und macht je nach Quelle etwa 16 bis 21 Prozent aller kutanen Hauttumoren aus. Bei Katzen kommt der Mastzelltumor ebenfalls vor, dort vor allem als kutane, splenische oder intestinale Form. International anerkannte veterinärmedizinische Quellen wie das Merck Veterinary Manual, die WSAVA und VCA beschreiben, dass das klinische Bild extrem variabel sein kann: von kleinen, harmlos wirkenden Knötchen bis zu aggressiven, schnell wachsenden, ulzerierten Tumoren. (merckvetmanual.com)

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IDEXX Cancer Dx Test

IDEXX Cancer Dx Test©

Als Tierärztin erlebe ich regelmäßig, wie belastend der Verdacht auf Krebs für Hunde und ihre Besitzer ist. Besonders beim Lymphom entsteht oft ein Gefühl von Ohnmacht: Der Hund wirkt noch erstaunlich fit, frisst vielleicht „nur ein bisschen schlechter“, schläft mehr oder die Lymphknoten sind „irgendwie dicker“. Gleichzeitig kann die Erkrankung im Körper bereits deutlich aktiv sein. Genau in dieser diagnostischen Grauzone wünschen sich viele Besitzer mehr Orientierung: Was ist jetzt der sinnvollste nächste Schritt, wie dringlich ist es, und wie lässt sich vermeiden, dass man wertvolle Zeit verliert?

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Tollwut

Tollwut-Fall in Rheinland-Pfalz

Ende Januar wurde in Hochdorf-Assenheim (Rhein-Pfalz-Kreis) bei einem Hund Tollwut nachgewiesen. Diese Meldung hat bei vielen Tierhaltern verständlicherweise Unruhe ausgelöst. Tollwut gilt schließlich als eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten überhaupt – und viele Menschen verbinden sie mit dramatischen Bildern, aggressiven Tieren und einer Krankheit, die „immer tödlich“ endet.

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Brucella Canis

Brucella Canis

Als Tierärztin und medizinische Leitung unserer Kleintierpraxen in Karlsbad mit Studium in Leipzig habe ich in den vergangenen Jahren einige Fälle von Brucella canis gesehen – oft unter dem Radar, häufig erst entdeckt, wenn ein Hund wegen wiederkehrender Lähmigkeitserscheinungen, Rückenschmerzen oder Discospondylitis vorgestellt wird. Brucella canis ist eine zoonotische Brucellen-Spezies, die weltweit vorkommt und nicht nur Zuchtbestände oder importierte Hunde betrifft. Für Halter ist entscheidend zu verstehen: Diese Infektion kann chronisch verlaufen, ist therapeutisch anspruchsvoll und erfordert konsequentes Monitoring – idealerweise mit quantitativen Antikörpertests, die Therapieansprechen und Rückfälle früh abbilden.

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Kardiomegalie beim Hund

Kardiomegalie beim Hund

Als praktizierende Tierärztin sehe ich Kardiomegalie beim Hund häufig. Wichtig ist: Kardiomegalie beim Hund ist zunächst ein Beschreibungsbegriff für eine vergrößerte Herzsilhouette oder vergrößerte Herzabschnitte – keine Diagnose. Hinter der sichtbaren Vergrößerung stehen unterschiedliche Ursachen, von der myxomatösen Mitralklappenerkrankung (MMVD) über die dilatative Kardiomyopathie (DCM) bis hin zu Perikarderguss oder rassespezifischen Normvarianten. Moderne Leitlinien und Übersichten betonen, dass wir erst mit der Echokardiographie, den Röntgenmessungen und ggf. Biomarkern sicher zuordnen können, warum die Kardiomegalie beim Hund vorliegt und welche Therapie sinnvoll ist.

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