Katzenkrankheiten

Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen

Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen

Wenn eine Wunde bei einem Hund oder einer Katze nicht so heilt, wie wir es uns wünschen, reicht ein normaler Verband manchmal nicht aus. In solchen Fällen kann die Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen eine sinnvolle Ergänzung der modernen Wundbehandlung sein. Diese Methode wird auch als Unterdrucktherapie, VAC-Therapie oder NPWT bezeichnet. Gemeint ist immer dasselbe Prinzip: Auf die Wunde wird kontrolliert Unterdruck aufgebracht, damit Wundsekret abgeleitet, das Gewebe entlastet und die Bildung von gesundem Granulationsgewebe angeregt wird. In der Humanmedizin ist dieses Verfahren seit vielen Jahren etabliert, und auch in der Kleintiermedizin wird die Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen zunehmend gezielt eingesetzt.

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akutes Leberversagen bei Katzen

Akutes Leberversagen bei Katzen

Akutes Leberversagen bei Katzen ist ein Notfall. Wenn Ihre Katze plötzlich stark geschwächt wirkt, nicht mehr frisst, mehrfach erbricht, gelbliche Schleimhäute zeigt, Blutungen entwickelt, orientierungslos wirkt oder Krampfanfälle bekommt, sollten Sie sofort eine Tierarztpraxis oder Tierklinik aufsuchen. Katzen verschlechtern sich bei schweren Lebererkrankungen oft innerhalb weniger Stunden. Leber- und Gallenerkrankungen bei Katzen müssen deshalb frühzeitig abgeklärt werden, weil die Ursachen sehr unterschiedlich sind und manche Verläufe schnell kritisch werden.

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Aktinomykose bei Katzen

Aktinomykose bei Katzen

Aktinomykose bei Katzen ist eine seltene, aber ernsthafte bakterielle Infektion, die durch Bakterien der Gattung Actinomyces ausgelöst wird. Aus tierärztlicher Sicht ist wichtig zu verstehen, dass diese Erreger nicht automatisch „von außen“ kommen müssen. Vielmehr handelt es sich um opportunistische Bakterien, die normalerweise als Teil der natürlichen Schleimhautflora vorkommen können und erst dann krank machen, wenn sie durch eine Verletzung, eine Zahn- oder Maulhöhlenerkrankung, einen Fremdkörper oder ein anderes Gewebetrauma in tiefere Schichten eindringen.

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Speicheldrüsen-Krebs bei Katzen

Speicheldrüsen-Krebs bei Katzen

Aus tierärztlicher Sicht gilt: Eine neu auftretende, feste oder langsam größer werdende Schwellung am Unterkiefer, am Ohransatz oder im seitlichen Halsbereich sollte bei einer Katze nicht über Tage oder Wochen beobachtet, sondern zeitnah untersucht werden. Für das Adenokarzinom der Glandula parotis oder Glandula mandibularis (Speicheldrüsen-Krebs) bei Katzen ist typisch, dass die Veränderung anfangs schmerzlos sein kann. Genau das führt in der Praxis oft dazu, dass Besitzer zu lange abwarten.

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Krebs im äußeren Gehörgang bei Katzen

Krebs im äußeren Gehörgang bei Katzen

Bei Verdacht auf ein Adenokarzinom der ceruminösen Drüsen des Ohres (Krebs im äußeren Gehörgang) bei Katzen sollten Sie zeitnah innerhalb von 2 bis 3 Tagen einen Tierarzt aufsuchen. Das gilt besonders bei einseitigem, übel riechendem oder blutigem Ohrsekret, sichtbaren rosafarbenen Wucherungen im Gehörgang, Kopfschiefhaltung, Schwindel, unkoordiniertem Gang, häufigem Kratzen am Ohr oder vergrößerten Lymphknoten im Kopf- und Halsbereich.

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Aggressivität bei Katzen

Aggressivität bei Katzen

Aggressivität bei Katzen gehört zu den häufigsten Verhaltensproblemen, mit denen Katzenhalter in die Sprechstunde kommen. Aus tierärztlicher Sicht ist Aggressivität bei Katzen aber fast nie einfach nur „schlechtes Benehmen“. In sehr vielen Fällen ist Aggressivität bei Katzen ein Warnsignal. Dahinter können Angst, Schmerzen, Stress, territoriale Konflikte, unpassende Umweltbedingungen, hormonelle Einflüsse oder fehlgeleitetes Spielverhalten stehen. Genau deshalb ist es so wichtig, Aggressivität bei Katzen nicht als Charakterfehler abzutun, sondern als ernstzunehmendes Symptom zu verstehen. Fachquellen von Cornell, Merck, International Cat Care und der Feline Veterinary Medical Association betonen übereinstimmend, dass Aggression immer in ihrem Kontext betrachtet werden muss und dass vor jeder Verhaltensmaßnahme medizinische Ursachen ausgeschlossen werden sollten.

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Aelurostrongylose

Aelurostrongylose bei der Katze

Aelurostrongylose ist eine parasitäre Lungenerkrankung der Katze, die in der Praxis oft später erkannt wird, als sie erkannt werden sollte. Als Tierärztin erlebe ich immer wieder, dass Katzenhalter Husten, schnelle Ermüdung, reduzierte Spielfreude oder eine angestrengte Atmung zunächst für eine harmlose Reizung, für Asthma oder für einen vorübergehenden Infekt halten. Genau darin liegt das Problem: Aelurostrongylose kann schleichend beginnen, sich aber zu einer ernsthaften Erkrankung der unteren Atemwege entwickeln. Verursacht wird Aelurostrongylose in der Regel durch den Katzenlungenwurm Aelurostrongylus abstrusus, der sich in Bronchiolen und Lungengewebe ansiedelt. Dort führt Aelurostrongylose zu Entzündungen, Husten, Schleimbildung und in schwereren Fällen zu deutlicher Atemnot.

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Freestyle Libre Katze Diabetes

Freestyle Libre Katze Diabetes

Diabetes mellitus gehört zu den häufigsten hormonellen Erkrankungen bei Katzen. In meiner täglichen Arbeit als Tierärztin sehe ich regelmäßig Katzenpatienten, bei denen die Diagnose Diabetes zunächst für große Unsicherheit bei den Besitzern sorgt. Viele fragen sich, wie sie den Blutzucker ihrer Katze zuverlässig kontrollieren können, ohne ihr Tier ständig in die Tierarztpraxis bringen zu müssen. Genau hier kommt das Freestyle Libre Katze Diabetes Monitoring ins Spiel. Dieses moderne System ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Glukosespiegels und erleichtert sowohl Tierärzten als auch Besitzern das Management der Erkrankung erheblich.

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Mastzelltumor

Mastzelltumor bei Hund und Katze

Mastzelltumor gehört in der Kleintiermedizin zu den wichtigsten Hauttumoren überhaupt. Bei Hunden ist der Mastzelltumor der häufigste oder einer der häufigsten bösartigen Hauttumoren und macht je nach Quelle etwa 16 bis 21 Prozent aller kutanen Hauttumoren aus. Bei Katzen kommt der Mastzelltumor ebenfalls vor, dort vor allem als kutane, splenische oder intestinale Form. International anerkannte veterinärmedizinische Quellen wie das Merck Veterinary Manual, die WSAVA und VCA beschreiben, dass das klinische Bild extrem variabel sein kann: von kleinen, harmlos wirkenden Knötchen bis zu aggressiven, schnell wachsenden, ulzerierten Tumoren. (merckvetmanual.com)

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Katzenseuche

Katzenseuche

Katzenseuche wird durch das Feline Panleukopenievirus (FPV) verursacht, ein Parvovirus, das extrem widerstandsfähig in der Umwelt sein kann. Das Virus bevorzugt schnell teilende Zellen: Darmschleimhaut, Knochenmark und lymphatisches Gewebe. Genau daraus erklärt sich das typische Bild: schwerer Magen-Darm-Infekt, Austrocknung, und oft eine ausgeprägte Leukopenie (starker Abfall der weißen Blutkörperchen). Das ist auch der Grund, warum die Katzenseuche nicht „nur“ Durchfall ist, sondern ein potenziell lebensbedrohlicher Notfall.

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Unklassifizierte Kardiomyopathie (UCM) bei Katzen

Unklassifizierte Kardiomyopathie (UCM) bei Katzen

Unklassifizierte Kardiomyopathie (UCM) bei Katzen: Ein tierärztlicher Ratgeber zu Symptomen, Diagnose & Therapie Von Ihrer Tierärztin Susanne Arndt erklärt Als Tierärztin sehe ich in meiner Praxis leider häufig Katzen mit Herzerkrankungen. Während viele Besitzer schon einmal von der HCM (Hypertrophe Kardiomyopathie) gehört haben, ist die Unklassifizierte Kardiomyopathie (UCM) bei Katzen oft ein Buch mit sieben

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TPLO bei Katzen

TPLO bei Katzen

Die Ruptur des vorderen Kreuzbandes (cranial cruciate ligament, CrCL) ist eine der häufigsten orthopädischen Erkrankungen bei Hunden und führt zu erheblichen Funktionseinschränkungen. Bei Katzen war dieses Krankheitsbild lange Zeit als seltene Erkrankung bekannt und wurde oft übersehen. Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich die Aufmerksamkeit auf diese Problematik bei felinen Patienten gerichtet, was zu einer zunehmenden Anzahl von Fallberichten und kleineren Studien geführt hat. Die tibiale Plateau-Leveling-Osteotomie (TPLO) ist ein chirurgisches Verfahren, das ursprünglich vom Veterinärchirurgen Slocum entwickelt wurde und bei der Behandlung von Kreuzbandrupturen bei Hunden revolutionäre Ergebnisse erreichte.

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Spulwürmer bei der Katze

Spulwürmer bei der Katze

Unter dem Begriff Spulwürmer bei der Katze fassen wir vor allem zwei Arten zusammen: Toxocara cati und Toxascaris leonina. In der Praxis dominiert Toxocara cati. Die Ansteckung erfolgt typischerweise über die Aufnahme infektiöser Eier aus der Umgebung, über Beutetiere (Mäuse, Vögel) oder – bei Jungtieren – über die Muttermilch. Einmal aufgenommen, entwickeln sich die Larven im Darm weiter, wandern teilweise durch den Körper und reifen schließlich zu adulten, spaghettiartigen Würmern im Dünndarm. Diese produzieren massenhaft Eier, die mit dem Kot ausgeschieden werden und die Umwelt belasten. Damit schließt sich der Infektionskreislauf.

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Hypertrophe Kardiomyopathie Katze

Hypertrophe Kardiomyopathie Katze

Als praktizierende Tierärztin sehe ich Hypertrophe Kardiomyopathie Katze sehr häufig – sie ist die verbreitetste Herzerkrankung bei der Katze. Darunter versteht man eine konzentrische Verdickung der linken Herzkammerwand ohne andere Erkrankung, die diese Ausprägung erklären könnte. Anders als bei sekundären Herzveränderungen (z. B. Hyperthyreose oder Akromegalie) liegen bei Hypertrophe Kardiomyopathie Katze strukturell veränderte Herzmuskelzellen vor, die in Unordnung (myokardiale „Disarray“) angeordnet sind und sich funktionell nicht normal verhalten. Das führt zu einer steiferen Herzkammer, eingeschränkter Füllung in der Diastole und häufig zu einer Vergrößerung des linken Vorhofs.

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Paraösophagealer Abszess

Paraösophagealer Abszess

Als Tierarzt werde ich immer wieder mit komplexen Erkrankungen des Brustkorbs konfrontiert, bei denen eine genaue Abklärung und zügige Therapie über die Prognose entscheiden. Ein typisches Beispiel ist der paraösophagealer Abszess – eine Eiteransammlung im Gewebe neben der Speiseröhre (Ösophagus). Ein paraösophagealer Abszess entsteht meist als Folge einer kleinen Perforation der Speiseröhre, häufig ausgelöst durch verschluckte Fremdkörper (z. B. Knochen, Stöckchen, Angelhaken) oder durch sekundäre Infektionen im Mediastinum. Auch migrationsfreudige Holzsplitter aus dem Rachen- oder Zungenbereich können entlang von Gewebsfaszien nach kaudal wandern und einen paraösophagealer Abszess in der Nähe des Ösophagus verursachen. Besonders bei Hunden sehen wir das Zusammenspiel aus Fremdkörper, lokaler Entzündung, bakterieller Besiedelung und abgekapselter Eiterhöhle relativ häufig, wohingegen es bei Katzen seltener ist.

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