Katzenkrankheiten

Mykobakterielle Pannikulitis bei der Katze

Mykobakterielle Pannikulitis bei der Katze

Die Mykobakterielle Pannikulitis bei der Katze ist eine seltene, aber wichtige Differenzialdiagnose, wenn eine Katze über Wochen oder Monate Hautknoten, nässende Stellen, Krusten, tiefe Geschwüre oder nicht heilende Wunden zeigt. Aus tierärztlicher Sicht ist entscheidend: Nicht jede Wunde am Rücken, Bauch, in der Leiste oder an den Flanken ist ein gewöhnlicher Abszess. Gerade bei Katzen mit Freigang, Kampfverletzungen, kleinen Einstichwunden, chronischen Hautentzündungen oder wiederkehrenden offenen Stellen muss auch an eine Infektion mit nichttuberkulösen Mykobakterien gedacht werden.

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Angeborene Fehlbildung der Trikuspidalklappe bei Katzen

Angeborene Fehlbildung der Trikuspidalklappe bei Katzen

Eine Angeborene Fehlbildung der Trikuspidalklappe bei Katzen ist ein Herzfehler, der bereits seit der Geburt besteht. Die Trikuspidalklappe liegt zwischen dem rechten Vorhof und der rechten Herzkammer. Ihre Aufgabe ist es, den Blutfluss im rechten Herzen zu steuern: Blut soll aus dem rechten Vorhof in die rechte Herzkammer gelangen und beim Zusammenziehen der Herzkammer nicht wieder zurückströmen. Ist diese Klappe fehlgebildet, kann sie nicht richtig schließen oder ist seltener verengt. Das führt häufig dazu, dass Blut bei jedem Herzschlag zurück in den rechten Vorhof fließt. In der internationalen Fachliteratur wird dies oft als „tricuspid valve dysplasia“ beschrieben. Das Merck Veterinary Manual erklärt, dass es sich dabei um eine angeborene Fehlbildung der Klappensegel oder anderer Bestandteile des Trikuspidalklappen-Komplexes handelt.

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Schocklunge bei der Katze

Schocklunge bei der Katze

Schocklunge bei der Katze ist immer ein Notfall. Wenn eine Katze plötzlich schwer atmet, mit offenem Maul atmet, den Hals lang nach vorn streckt, die Ellenbogen abspreizt, blasse oder bläuliche Schleimhäute zeigt, zusammenbricht oder stark apathisch wirkt, darf nicht abgewartet werden. In solchen Situationen zählt jede Minute. Katzen zeigen Atemnot oft spät und wirken lange nur stiller, versteckter oder weniger belastbar. Wenn der Besitzer die Atemnot deutlich erkennt, ist die Katze häufig bereits kritisch krank.

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Pleuraerguss bei Hund und Katze

Pleuraerguss bei Hund und Katze

Pleuraerguss bei Hund und Katze: Stabilisierung vor Überweisung in die Tierklinik Warum Pleuraerguss bei Hund und Katze ein echter Notfall ist Pleuraerguss bei Hund und Katze bedeutet, dass sich krankhaft Flüssigkeit im Brustkorb ansammelt, genauer im Pleuraspalt zwischen Lunge und Brustwand. Diese Flüssigkeit liegt nicht „in der Lunge“, sondern außerhalb der Lunge. Trotzdem kann sie

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Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen

Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen

Wenn eine Wunde bei einem Hund oder einer Katze nicht so heilt, wie wir es uns wünschen, reicht ein normaler Verband manchmal nicht aus. In solchen Fällen kann die Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen eine sinnvolle Ergänzung der modernen Wundbehandlung sein. Diese Methode wird auch als Unterdrucktherapie, VAC-Therapie oder NPWT bezeichnet. Gemeint ist immer dasselbe Prinzip: Auf die Wunde wird kontrolliert Unterdruck aufgebracht, damit Wundsekret abgeleitet, das Gewebe entlastet und die Bildung von gesundem Granulationsgewebe angeregt wird. In der Humanmedizin ist dieses Verfahren seit vielen Jahren etabliert, und auch in der Kleintiermedizin wird die Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen zunehmend gezielt eingesetzt.

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akutes Leberversagen bei Katzen

Akutes Leberversagen bei Katzen

Akutes Leberversagen bei Katzen ist ein Notfall. Wenn Ihre Katze plötzlich stark geschwächt wirkt, nicht mehr frisst, mehrfach erbricht, gelbliche Schleimhäute zeigt, Blutungen entwickelt, orientierungslos wirkt oder Krampfanfälle bekommt, sollten Sie sofort eine Tierarztpraxis oder Tierklinik aufsuchen. Katzen verschlechtern sich bei schweren Lebererkrankungen oft innerhalb weniger Stunden. Leber- und Gallenerkrankungen bei Katzen müssen deshalb frühzeitig abgeklärt werden, weil die Ursachen sehr unterschiedlich sind und manche Verläufe schnell kritisch werden.

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Aktinomykose bei Katzen

Aktinomykose bei Katzen

Aktinomykose bei Katzen ist eine seltene, aber ernsthafte bakterielle Infektion, die durch Bakterien der Gattung Actinomyces ausgelöst wird. Aus tierärztlicher Sicht ist wichtig zu verstehen, dass diese Erreger nicht automatisch „von außen“ kommen müssen. Vielmehr handelt es sich um opportunistische Bakterien, die normalerweise als Teil der natürlichen Schleimhautflora vorkommen können und erst dann krank machen, wenn sie durch eine Verletzung, eine Zahn- oder Maulhöhlenerkrankung, einen Fremdkörper oder ein anderes Gewebetrauma in tiefere Schichten eindringen.

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Speicheldrüsen-Krebs bei Katzen

Speicheldrüsen-Krebs bei Katzen

Aus tierärztlicher Sicht gilt: Eine neu auftretende, feste oder langsam größer werdende Schwellung am Unterkiefer, am Ohransatz oder im seitlichen Halsbereich sollte bei einer Katze nicht über Tage oder Wochen beobachtet, sondern zeitnah untersucht werden. Für das Adenokarzinom der Glandula parotis oder Glandula mandibularis (Speicheldrüsen-Krebs) bei Katzen ist typisch, dass die Veränderung anfangs schmerzlos sein kann. Genau das führt in der Praxis oft dazu, dass Besitzer zu lange abwarten.

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Krebs im äußeren Gehörgang bei Katzen

Krebs im äußeren Gehörgang bei Katzen

Bei Verdacht auf ein Adenokarzinom der ceruminösen Drüsen des Ohres (Krebs im äußeren Gehörgang) bei Katzen sollten Sie zeitnah innerhalb von 2 bis 3 Tagen einen Tierarzt aufsuchen. Das gilt besonders bei einseitigem, übel riechendem oder blutigem Ohrsekret, sichtbaren rosafarbenen Wucherungen im Gehörgang, Kopfschiefhaltung, Schwindel, unkoordiniertem Gang, häufigem Kratzen am Ohr oder vergrößerten Lymphknoten im Kopf- und Halsbereich.

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Aggressivität bei Katzen

Aggressivität bei Katzen

Aggressivität bei Katzen gehört zu den häufigsten Verhaltensproblemen, mit denen Katzenhalter in die Sprechstunde kommen. Aus tierärztlicher Sicht ist Aggressivität bei Katzen aber fast nie einfach nur „schlechtes Benehmen“. In sehr vielen Fällen ist Aggressivität bei Katzen ein Warnsignal. Dahinter können Angst, Schmerzen, Stress, territoriale Konflikte, unpassende Umweltbedingungen, hormonelle Einflüsse oder fehlgeleitetes Spielverhalten stehen. Genau deshalb ist es so wichtig, Aggressivität bei Katzen nicht als Charakterfehler abzutun, sondern als ernstzunehmendes Symptom zu verstehen. Fachquellen von Cornell, Merck, International Cat Care und der Feline Veterinary Medical Association betonen übereinstimmend, dass Aggression immer in ihrem Kontext betrachtet werden muss und dass vor jeder Verhaltensmaßnahme medizinische Ursachen ausgeschlossen werden sollten.

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Aelurostrongylose

Aelurostrongylose bei der Katze

Aelurostrongylose ist eine parasitäre Lungenerkrankung der Katze, die in der Praxis oft später erkannt wird, als sie erkannt werden sollte. Als Tierärztin erlebe ich immer wieder, dass Katzenhalter Husten, schnelle Ermüdung, reduzierte Spielfreude oder eine angestrengte Atmung zunächst für eine harmlose Reizung, für Asthma oder für einen vorübergehenden Infekt halten. Genau darin liegt das Problem: Aelurostrongylose kann schleichend beginnen, sich aber zu einer ernsthaften Erkrankung der unteren Atemwege entwickeln. Verursacht wird Aelurostrongylose in der Regel durch den Katzenlungenwurm Aelurostrongylus abstrusus, der sich in Bronchiolen und Lungengewebe ansiedelt. Dort führt Aelurostrongylose zu Entzündungen, Husten, Schleimbildung und in schwereren Fällen zu deutlicher Atemnot.

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Freestyle Libre Katze Diabetes

Freestyle Libre Katze Diabetes

Diabetes mellitus gehört zu den häufigsten hormonellen Erkrankungen bei Katzen. In meiner täglichen Arbeit als Tierärztin sehe ich regelmäßig Katzenpatienten, bei denen die Diagnose Diabetes zunächst für große Unsicherheit bei den Besitzern sorgt. Viele fragen sich, wie sie den Blutzucker ihrer Katze zuverlässig kontrollieren können, ohne ihr Tier ständig in die Tierarztpraxis bringen zu müssen. Genau hier kommt das Freestyle Libre Katze Diabetes Monitoring ins Spiel. Dieses moderne System ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Glukosespiegels und erleichtert sowohl Tierärzten als auch Besitzern das Management der Erkrankung erheblich.

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Mastzelltumor

Mastzelltumor bei Hund und Katze

Mastzelltumor gehört in der Kleintiermedizin zu den wichtigsten Hauttumoren überhaupt. Bei Hunden ist der Mastzelltumor der häufigste oder einer der häufigsten bösartigen Hauttumoren und macht je nach Quelle etwa 16 bis 21 Prozent aller kutanen Hauttumoren aus. Bei Katzen kommt der Mastzelltumor ebenfalls vor, dort vor allem als kutane, splenische oder intestinale Form. International anerkannte veterinärmedizinische Quellen wie das Merck Veterinary Manual, die WSAVA und VCA beschreiben, dass das klinische Bild extrem variabel sein kann: von kleinen, harmlos wirkenden Knötchen bis zu aggressiven, schnell wachsenden, ulzerierten Tumoren. (merckvetmanual.com)

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Katzenseuche

Katzenseuche

Katzenseuche wird durch das Feline Panleukopenievirus (FPV) verursacht, ein Parvovirus, das extrem widerstandsfähig in der Umwelt sein kann. Das Virus bevorzugt schnell teilende Zellen: Darmschleimhaut, Knochenmark und lymphatisches Gewebe. Genau daraus erklärt sich das typische Bild: schwerer Magen-Darm-Infekt, Austrocknung, und oft eine ausgeprägte Leukopenie (starker Abfall der weißen Blutkörperchen). Das ist auch der Grund, warum die Katzenseuche nicht „nur“ Durchfall ist, sondern ein potenziell lebensbedrohlicher Notfall.

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Unklassifizierte Kardiomyopathie (UCM) bei Katzen

Unklassifizierte Kardiomyopathie (UCM) bei Katzen

Unklassifizierte Kardiomyopathie (UCM) bei Katzen: Ein tierärztlicher Ratgeber zu Symptomen, Diagnose & Therapie Von Ihrer Tierärztin Susanne Arndt erklärt Als Tierärztin sehe ich in meiner Praxis leider häufig Katzen mit Herzerkrankungen. Während viele Besitzer schon einmal von der HCM (Hypertrophe Kardiomyopathie) gehört haben, ist die Unklassifizierte Kardiomyopathie (UCM) bei Katzen oft ein Buch mit sieben

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