Kleintierpraxis

FeLV-assoziierte Tumoren bei der Katze

FeLV-assoziierte Tumoren bei der Katze

Lymphom / FeLV-assoziierte Tumoren bei der Katze ist ein wichtiges Thema in der Kleintiermedizin, weil es zwei Bereiche verbindet, die Katzenbesitzer oft erst sehr spät bemerken: bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems und die Infektion mit dem Felinen Leukämievirus, kurz FeLV. Ein Lymphom ist ein Tumor, der von Lymphozyten ausgeht. Lymphozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen und sind Teil des Immunsystems. Deshalb kann ein Lymphom bei der Katze an sehr unterschiedlichen Stellen entstehen: im Darm, in den Lymphknoten, im Brustraum, in der Nase, an der Haut, in der Leber, in der Milz, im Knochenmark oder auch an mehreren Organen gleichzeitig. FeLV ist ein Retrovirus der Katze, das unter anderem Immunschwäche, Blutarmut und bestimmte Tumorerkrankungen begünstigen kann. Internationale tiermedizinische Quellen wie das Cornell Feline Health Center, das Merck Veterinary Manual und die AAFP Retrovirus Guidelines beschreiben FeLV als weltweit vorkommende Infektion, die die Lebensqualität und Lebenserwartung von Katzen deutlich beeinflussen kann.

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Dermatologie in der Kleintierpraxis

Dermatologie in der Kleintierpraxis

Dermatologische Fälle gehören in der Kleintiermedizin zu den häufigsten, aber auch zu den anspruchsvollsten Konsultationsgründen. Juckreiz, Alopezie, Schuppen, Krusten, Otitis, rezidivierende Pyodermien oder unklare Hautveränderungen wirken auf den ersten Blick oft alltäglich. In der Praxis zeigt sich jedoch regelmäßig, dass gerade diese Fälle eine sehr strukturierte Diagnostik benötigen. Eine saubere Probenentnahme, korrekt durchgeführte Basisdiagnostik und die richtige Einordnung der Befunde entscheiden häufig darüber, ob ein Fall schnell kontrolliert werden kann oder über Wochen und Monate unbefriedigend verläuft.

Genau hier setzt der von uns ins Deutsche übertragene Dermatologie-Leitfaden von Clinician’s Brief an. Das Heft bietet eine praxisnahe, fachlich fundierte und bildstarke Übersicht über wichtige dermatologische Untersuchungstechniken in der Kleintierpraxis. Es richtet sich ausdrücklich an Tierärzte, die ihre dermatologische Diagnostik im Alltag weiter standardisieren, auffrischen oder im Team vermitteln möchten.

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Pleuraerguss bei Hund und Katze

Pleuraerguss bei Hund und Katze

Pleuraerguss bei Hund und Katze: Stabilisierung vor Überweisung in die Tierklinik Warum Pleuraerguss bei Hund und Katze ein echter Notfall ist Pleuraerguss bei Hund und Katze bedeutet, dass sich krankhaft Flüssigkeit im Brustkorb ansammelt, genauer im Pleuraspalt zwischen Lunge und Brustwand. Diese Flüssigkeit liegt nicht „in der Lunge“, sondern außerhalb der Lunge. Trotzdem kann sie

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Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen

Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen

Wenn eine Wunde bei einem Hund oder einer Katze nicht so heilt, wie wir es uns wünschen, reicht ein normaler Verband manchmal nicht aus. In solchen Fällen kann die Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen eine sinnvolle Ergänzung der modernen Wundbehandlung sein. Diese Methode wird auch als Unterdrucktherapie, VAC-Therapie oder NPWT bezeichnet. Gemeint ist immer dasselbe Prinzip: Auf die Wunde wird kontrolliert Unterdruck aufgebracht, damit Wundsekret abgeleitet, das Gewebe entlastet und die Bildung von gesundem Granulationsgewebe angeregt wird. In der Humanmedizin ist dieses Verfahren seit vielen Jahren etabliert, und auch in der Kleintiermedizin wird die Vakuumtherapie bei Hunden und Katzen zunehmend gezielt eingesetzt.

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iranische Tierärzte

Iranische Tierärzte

Iranische Tierärzte sind bei uns willkommen – ausdrücklich und persönlich. Wir wissen, dass der Schritt nach Deutschland Mut erfordert: neue Sprache, neues Gesundheitssystem, neue Praxisabläufe. Deshalb haben wir einen klaren Einarbeitungsplan, feste Mentoren, strukturierte Rotationen und definierte Lernziele pro Quartal. In Ihrer ersten Phase übernehmen Sie klar abgegrenzte Tätigkeiten (z. B. Aufarbeitung von Standardfällen der Inneren Medizin, Teilnahme an OP-Vorbereitung, standardisierte Anästhesieprotokolle). Danach erweitern wir Schritt für Schritt Ihr Spektrum: Weichteilchirurgie unter Supervision, Ultraschall-Basisprotokolle, röntgenologische Befundung nach Checkliste, Zahnmedizin mit dokumentierten SOPs. So stellen wir sicher, dass iranische Tierärzte nicht „ins kalte Wasser“ springen, sondern gezielt und messbar Fortschritte erreichen.

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Pleuraerguss beim Hund

Pleuraerguss beim Hund

Ein Pleuraerguss beim Hund bedeutet, dass sich Flüssigkeit im Pleuraspalt zwischen Lunge und Brustwand sammelt und damit den Platz für die Atmung einschränkt. Der Pleuralerguss beim Hund ist kein Befund, den man „beobachtet“, sondern in aller Regel ein akuter Notfall. Typische Anzeichen sind schnelle, flache Atmung, vermehrtes Hecheln in Ruhe, ein „Pumpen“ mit der Bauchmuskulatur, Abspreizen der Ellenbogen, Unruhe, Leistungsabfall, Fressunlust und in schweren Fällen bläuliche Schleimhäute.

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erhöhter Harnstoff

Erhöhter Harnstoff

Warum ist das Thema wichtig? „BUN“ steht für Blood Urea Nitrogen (Harnstoff-Stickstoff) und beschreibt den Anteil des Harnstoffs, der im Blut als Stickstoff gemessen wird. Ein erhöhter Harnstoff bei klinisch unauffälligen Hunden verunsichert viele Halter, gerade wenn der Hund klinisch unauffällig ist, normal frisst und trinkt und die restliche Klinikchemie im Referenzbereich liegt. Aus internistischer Sicht ist BUN ein hilfreicher, aber unspezifischer Marker: Er steigt nicht nur bei renalen Problemen, sondern auch bei prärenalen und postrenalen Störungen sowie unter bestimmten diätetischen und gastrointestinalen Bedingungen. Das bedeutet: Ein erhöhter BUN-Wert ist ein Befund, keine Diagnose. Genau hier liegt meine Aufgabe als behandelnde Tierärztin: Struktur in die Ursachen zu bringen, Relevanz richtig einzuschätzen und ein zielführendes, tierfreundliches Diagnostik- und Monitoringprogramm aufzusetzen. Fachgesellschaften und internationale Leitlinien betonen seit Jahren die saubere Unterscheidung von prärenaler, renaler und postrenaler Azotämie – der BUN fügt diesem Bild eine Facette hinzu, ersetzt aber niemals die Gesamtschau.

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Zoonosen in der Tiermedizin

Zoonosen in der Tiermedizin

Ob Hund, Katze oder exotisches Heimtier – in jeder tierärztlichen Praxis besteht das Risiko, mit Erregern in Kontakt zu kommen, die auch den Menschen krank machen können. Diese sogenannten Zoonosen reichen von leicht behandelbaren Hautpilzerkrankungen bis hin zu lebensbedrohlichen Infektionen wie der Tollwut. Was viele vergessen: Auch scheinbar gesunde Tiere können Krankheitserreger ausscheiden und andere gefährden – unbemerkt und ohne klinische Symptome.

Doch es gibt gute Nachrichten: Wenn wir die Wege verstehen, über die sich zoonotische Erreger übertragen, können wir gezielte Schutzmaßnahmen ergreifen – und das Risiko für uns selbst, unser Team und die Tierhalterinnen und Tierhalter deutlich senken.

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