Kleintierpraxis

Pleuraerguss beim Hund

Pleuraerguss beim Hund

Ein Pleuraerguss beim Hund bedeutet, dass sich Flüssigkeit im Pleuraspalt zwischen Lunge und Brustwand sammelt und damit den Platz für die Atmung einschränkt. Der Pleuralerguss beim Hund ist kein Befund, den man „beobachtet“, sondern in aller Regel ein akuter Notfall. Typische Anzeichen sind schnelle, flache Atmung, vermehrtes Hecheln in Ruhe, ein „Pumpen“ mit der Bauchmuskulatur, Abspreizen der Ellenbogen, Unruhe, Leistungsabfall, Fressunlust und in schweren Fällen bläuliche Schleimhäute.

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erhöhter Harnstoff

Erhöhter Harnstoff

Warum ist das Thema wichtig? „BUN“ steht für Blood Urea Nitrogen (Harnstoff-Stickstoff) und beschreibt den Anteil des Harnstoffs, der im Blut als Stickstoff gemessen wird. Ein erhöhter Harnstoff bei klinisch unauffälligen Hunden verunsichert viele Halter, gerade wenn der Hund klinisch unauffällig ist, normal frisst und trinkt und die restliche Klinikchemie im Referenzbereich liegt. Aus internistischer Sicht ist BUN ein hilfreicher, aber unspezifischer Marker: Er steigt nicht nur bei renalen Problemen, sondern auch bei prärenalen und postrenalen Störungen sowie unter bestimmten diätetischen und gastrointestinalen Bedingungen. Das bedeutet: Ein erhöhter BUN-Wert ist ein Befund, keine Diagnose. Genau hier liegt meine Aufgabe als behandelnde Tierärztin: Struktur in die Ursachen zu bringen, Relevanz richtig einzuschätzen und ein zielführendes, tierfreundliches Diagnostik- und Monitoringprogramm aufzusetzen. Fachgesellschaften und internationale Leitlinien betonen seit Jahren die saubere Unterscheidung von prärenaler, renaler und postrenaler Azotämie – der BUN fügt diesem Bild eine Facette hinzu, ersetzt aber niemals die Gesamtschau.

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Zoonosen in der Tiermedizin

Zoonosen in der Tiermedizin

Ob Hund, Katze oder exotisches Heimtier – in jeder tierärztlichen Praxis besteht das Risiko, mit Erregern in Kontakt zu kommen, die auch den Menschen krank machen können. Diese sogenannten Zoonosen reichen von leicht behandelbaren Hautpilzerkrankungen bis hin zu lebensbedrohlichen Infektionen wie der Tollwut. Was viele vergessen: Auch scheinbar gesunde Tiere können Krankheitserreger ausscheiden und andere gefährden – unbemerkt und ohne klinische Symptome.

Doch es gibt gute Nachrichten: Wenn wir die Wege verstehen, über die sich zoonotische Erreger übertragen, können wir gezielte Schutzmaßnahmen ergreifen – und das Risiko für uns selbst, unser Team und die Tierhalterinnen und Tierhalter deutlich senken.

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